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Meldungen aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen
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Die "vierte Gewalt" im Film

Volksbund beteiligt sich an Format "Drehbuch Geschichte"

Das Foto zeigt die Vorbereitungsgruppe mit Plakaten und Flyern zur Filmreihe vor dem Veranstaltungsort, dem Cinema Kino in Münster.

Gestalten die Reihe „Die vierte Gewalt - Journalismus im Film“ gemeinsam (v.l.n.r.): Jens Effkemann (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge), Prof. Dr. Stefan Höppner (Leiter LWL-Literaturkommission für Westfalen), Karolin Engel (Geschichtsort Villa ten Hompel), Prof. Dr. Markus Köster (Leiter LWL-Medienzentrum für Westfalen), Jens Schneiderheinze (Die Linse e.V.), Jessica Best (Volontärin LWL-Medienzentrum für Westfalen) und Stefan Querl (Sprecher der Regionalarbeitsgruppe Münsterland von „Gegen Vergessen - Für Demokratie“ e.V.) LWL-Medienzentrum


Münster. Im Rahmen seiner historisch-politischen Bildungsarbeit beteiligt sich der Volksbund schon seit einigen Jahren an der Filmreihe “Drehbuch Geschichte” in Münster. Diesmal steht das Thema „Die Vierte Gewalt. Journalismus im Film“ im Fokus des Projektes. Die verschiedenen Projektpartner stellten das Programm nun in Münster vor, das am 17. März beginnt. Lesen Sie dazu die folgende Pressemeldung der Villa ten Hompel, eines langjährigen Kooperationspartner des Volksbundes.

„Alex Garland, berühmter US-Regisseur einer der Filme aus der Reihe ‘Drehbuch Geschichte’ im Münsterland, brachte es in der Frankfurter Rundschau (FR) auf den Punkt: ‘Die Presse’, sagte er, ‘kann eines der größten Kontrollorgane jeder Regierung sein. Aber damit das funktioniert, muss man der Presse vertrauen. Sie wird aber teilweise von externen und internen Kräften untergraben und dämonisiert.’

Gegen solch teuflische Seilschaften der (Selbst-)Zensur, die der Macher des Kinodramas ‘Civil War’ benennt, wendet sich die Filmreihe, an der die Villa ten Hompel […] maßgeblich beteiligt ist. In guter Tradition lädt der Geschichtsort mit seinen vertrauten Kooperationspartnerinnen und -partnern dazu ein, im Cinema an der Warendorfer Straße Geschichte und Gegenwart aus filmischer Perspektive zu entdecken und vor allem zu besprechen. Unter dem Titel ‘Die vierte Gewalt. Journalismus im Film’ widmet sich die Reihe der Rolle des Journalismus als Instanz zur Kontrolle politischer Macht, sowie seiner Gefährdung und der Risiken jeder Sensationsgier. 

Das Programm bietet eine breite Auswahl verschiedener Filmgenres - von klassischen Werken über Politdramen - bis hin zur klassischen Dokumentation. Die Veranstaltungsreihe startet mit dem Spielfilm ‘Civil War’ (2024), von dessen Regisseur das Zitat aus der FR stammt. Zeithistoriker Thomas Köhler führt den Film ein am Dienstag, 17. März, in dem Programmkino. Auch alle weiteren Termine werden fachkundig begleitet, teils von Gästen, die Themenbezug haben. Im Anschluss an die Vorführungen besteht jeweils die Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Alle Abende sind deshalb über die eigentliche Filmdauer hinaus länger angesetzt an der Warendorfer Straße 45 im Cinema. Dort und online läuft der Vorverkauf, der wegen der Nachfrage dringend empfohlen wird.

Die Reihe ist ein Gemeinschaftsprojekt unter Federführung des LWL-Medienzentrums und des Vereins Die Linse e.V. in enger Zusammenarbeit mit der Villa ten Hompel, dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, der überparteilichen Vereinigung „Gegen Vergessen - Für Demokratie“ e.V., der LWL-Literaturkommission für Westfalen und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Filmreihe steht in diesem Jahr im Zuge der Aktion „Tag der Demokratiegeschichte“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.“

Der Vorverkauf läuft online sowie an der Kinokasse an der Warendorfer Straße 45 in Münster.
 
Foto: LWL-Medienzentrum; Text: Villa ten Hompel