Bewohner der benachbarten Stadt Aljézur bargen die getöteten Luftwaffensoldaten und bestatteten sie auf dem örtlichen Friedhof, wo sie ihre letzte Ruhestätte fanden.
Unter weißen steinernen Grabplatten mit ihren eingravierten Namen, Dienstgraden und Geburtsdaten liegen bestattet :
Leutnant Günter Nikolaus, geb. 06. 01. 1920
Feldwebel Johann Bauer, geb. 19. 04. 1917
Unteroffizier Martin Angermann, geb. 07. 07. 1918
Unteroffizier Werner Rieck, geb. 11. 02. 1921
Unteroffizier Hans Weigert, geb. 10. 08. 1920
Unteroffizier Walter Rech, geb. 08. 08. 1921
Obergefreiter Ernst Herpich, geb. 18. 09. 1920
Wegen der neutralen Politik Portugals während des Zweiten Weltkrieges fanden die Geschehnisse keine große Öffentlichkeit.
Regelmäßig findet am Volkstrauertag um 11 Uhr auf dem Cemitério de Aljézur eine Gedenkveranstaltung statt, an der der deutsche Honorarkonsul, Vertreter der Stadt, Bürgerinnen und Bürger, darunter viele Angehörige der hier zahlreich ansässigen deutschen Residenten, eine Delegation der ‚British Royal Legion‘, ein deutscher Offizier der NATO-Dienststelle in Lissabon und weitere alliierte Vertreter anwesend sind. Die musikalische Umrahmung gestaltet der ‚Coro International de Aljézur‘.
Der portugiesische Autor José Augusto Rodrigues hat die Ereignisse vom 9. Juli 1943 in seinem Buch ‚A Batalha de Aljezur“ für die Nachwelt erhalten.“
Text und Bilder: Falko Grunau