Meldungen aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen

Gedenken am Volkstrauertag 2020

NRW-Spitzenpolitiker rufen zum Einsatz für Frieden und Verständigung auf

Impression aus Gütersloh: Volkstrauertag trotz Corona (Foto: Hanna Hittmeyer)

Essen/ Düsseldorf/ Berlin. Die Corona-Pandemie beeinträchtigt auch den Volkstrauertag. Um der Infektionsgefahr vorzubeugen, haben zahlreiche Kommunen Gedenkveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen abgesagt. Dazu zählt auch die zentrale Gedenkstunde von Landtag, Landesregierung und Landesverband NRW des Volksbundes, die in diesem Jahr in Dormagen stattfinden sollte. Allerdings finden an vielen Orten stille Kranzniederlegungen im kleinen Kreis statt. 


An Stelle einer Gedenkveranstaltung haben die Repräsentanten der NRW-Landesregierung, des Landtags NRW und des Landesverbandes NRW im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Videobotschaften verfasst. Sie sind ab dem 14. November 2020 auf der Homepage des Landtags NRW zu sehen und zu hören: www.landtag.nrw.de 


In einer Pressemitteilung heben der Präsident des Landtags NRW, André Kuper, der stellvertretende Ministerpräsident Dr. Joachim Stamp und der Vorsitzende des Landesverbandes NRW, Thomas Kutschaty, die Bedeutung des Volkstrauertages hervor und verweisen auf die Aktualität dieses staatlichen Gedenktages. 


Familienminister Joachim Stamp sagt: „Die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft erinnern uns daran, dass das Leben in Frieden und Freiheit, wie wir es heute führen, keine Selbstverständlichkeit ist. Wir müssen für unsere Werte eintreten und für Frieden und Verständigung sorgen – in Deutschland, Europa und in der Welt. Der Schlüssel für eine gemeinsame Zukunft liegt in verlässlicher und vertrauensvoller Zusammenarbeit. Dafür ist der Volkstrauertag ein mahnendes Beispiel.“

André Kuper, Präsident des Landtags, erinnert daran, „welch großes und einzigartiges Angebot, Demokratie- und Friedensangebot, Deutschland und das vereinte Europa seinen Bürgerinnen und Bürgern macht!“ Der Vorsitzende des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge in Nordrhein-Westfalen Thomas Kutschaty, fordert dazu auf, „denjenigen zu widersprechen, die Hass und Hetze schüren“ und stattdessen „auf die Menschen zuzugehen, unabhängig von ihrer Herkunft.“

An vielen Orten in Nordrhein-Westfalen gedenken stellvertretend für Bürgerinnen und Bürger kommunale Mandatsträger*innen der Kriegstoten. 

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