Emmerich. Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Emmerich am Rhein Ende Januar wurde das Ergebnis der diesjährigen Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bekannt gegeben. Bürgermeisterin Claudia Lindlahr überreichte gemeinsam mit einer Abordnung der Emmericher Schützen einen symbolischen Scheck über 15.099,69 Euro an Wolfgang Gorzalka vom Regionalverband Rheinland.
„Unsere Stadt lebt vom Mitmachen und vom Verantwortungsgefühl füreinander. Dass dabei erneut ein so starkes Ergebnis erzielt wurde, freut mich sehr“, betonte Lindlahr. Als Bürgermeisterin und zugleich Ortsvorsitzende des Volksbundes dankte sie insbesondere den Emmericher Schützenvereinen, die auch in diesem Jahr den Kern der Sammlung getragen haben. Zahlreiche Ehrenamtliche waren zum Jahresende mit den markant türkisenen Sammeldosen in der Kernstadt und den Ortsteilen unterwegs.
Ergänzt wurde die Aktion durch einen Erbsensuppenverkauf der Bundeswehr in der Emmericher Innenstadt, dessen Erlös ebenfalls dem Volksbund zugutekam.
Bereits seit 2008 organisieren die Emmericher Schützen die Sammlung für den Volksbund, nachdem die Bundeswehr den Standort Emmerich verlassen hatte. Seitdem sind bei den jährlichen Aktionen insgesamt knapp 250.000 Euro an Spenden zusammengekommen.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist eine humanitäre Organisation, die im Auftrag der Bundesregierung Kriegstote im Ausland sucht, birgt und würdig bestattet sowie deren Gräber dauerhaft pflegt. Darüber hinaus unterstützt er Angehörige, berät öffentliche und private Stellen in Fragen der Kriegsgräberfürsorge und engagiert sich international in der Erinnerungsarbeit sowie in der Bildungs- und Begegnungsarbeit junger Menschen.
Text und Fotos: Presseamt Stadt Emmerich