Meldungen aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen

Toten und Opfern von Krieg gedacht

Rund 100 Menschen versammelten sich bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Köln. In Köln dient das zum Mahnmal für die Getöteten der Weltkriege und des Nationalsozialismus bewahrte Kirchengemäuer von Alt St. Alban traditionell als Kulisse für das Gedenken an die Toten von Krieg und Gewalt, der Opfer von Diktatur sowie von Flucht und Vertreibung. So hatten sich auch am Sonntag rund 100 Menschen bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag der Stadt, der Bezirksregierung Köln, des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge und des Standortältesten der Bundeswehr am Quatermarkt in der gotisch-barocken Ruine in der Innenstadt versammelt. Zwischen niedergelegten Kränzen und bei Fackellicht wurden vor der Kollwitz-Skulptur „Die Trauernden“ in der sakralen Ruine mahnende sowie tröstende Worte gesprochen.


Mahnung von OB Reker

Den Anfang machte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die zunächst die Versammelten aus Politik, Stadtgesellschaft und Kirche wie Stadtdechant Robert Klein begrüßte und mahnte: „Heute ist ein Tag zum Innehalten, zum Gedenken und zum Anteilnehmen anlässlich der Abertausenden Toten, die Krieg, Gewalt und Hass in Deutschland und der Welt gefordert haben.“ Leid, das insbesondere auch lange und in grausamster Form von Deutschland aus exportiert wurde, so Reker weiter.

„Wir wollen aber auch an diejenigen denken, die ganz aktuell unter Einsatz ihres Lebens dafür einstehen, dass Menschen Hilfe und Gerechtigkeit erfahren“, führte Reker aus und benannte in diesem Zusammenhang etwa die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und der Nato, die jüngst in Afghanistan Hunderte nach der Machtübernahme durch die Taliban in Sicherheit gebracht haben.


Opfer von Rassismus und Hass

„Auch mitten in Europa werden Menschen zu Opfern von Rassismus, Hass und Ausgrenzung, so die OB weiter, „unsere Anteilnahme gilt also auch den Geflüchteten, die in Belarus mit der Hoffnung auf ein besseres Leben an der Grenze zur EU ausharren.“ Es gelte, die „Herzen zu weiten, damit Zuversicht, Hilfsbereitschaft und Güte am Ende die Oberhand gewinnen“.
Die Kranzniederlegung mit Schweigeminute und Trompetenmusik erfolgte durch die Vertreter von Stadt, Kirche und Bundeswehr. Das gemeinsame Gebet mit den Bürgern bildete dann den Abschluss der Gedenkstunde in Alt St. Alban.


Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von KSTA (Text: Ingo Hinz, Bild: Uwe Weiser)

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