Essen Werden. Zwanzig motivierte Reservisten der Reservistenkameradschaft Essen haben sich am zweiten Märzwochenende um die 39 Gräber von gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges auf dem Friedhof Essen-Werden II gekümmert und diese fachgerecht mit einem hohen Qualitätsanspruch aufbereitet. Diese Aktion war mit dem Friedhofsamt der Stadt Essen abgesprochen. Das dazu notwendige Material wie z.B. Wurzelbürsten, Eimer, Schaufeln, Rechen sowie eine Schubkarre zum Abtransport von Grün-Abfall wurde durch die Stadt Essen bereitgestellt. So wurden mit Wurzelbürsten die 39 Grabsteine geschrubbt und von Moos und Schmutz, die angrenzenden und dazugehörigen Beete sowie Wiesenstücke von Laub, Fallholz, Eicheln und letztendlich auch Unkraut befreit.
Dazu führte der Vorsitzender Hans-Wolfgang Rasch aus: „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, das lernende Erinnern und Gedenken immer wieder in den Vordergrund zu rücken. Gedenkstättenarbeit ist dabei konkrete Friedensarbeit, der sich die Bundeswehr und wir, als deren Reservisten stets verbunden fühlen. Deshalb sind wir an diesem Samstag mit einer starken Mannschaft angetreten.“
Text und Bilder: Matthias Teipel, Oberstleutnant a.D., Beauftragter für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in NRW