Neutralität, Haltung und Partizipation in der historisch-politischen Bildung
Das dreitägige Seminar richtet sich an Lehrkräfte, Bildungsreferent*innen und Fachkräfte der außerschulischen Bildung, die ihre Rolle reflektieren und ihr methodisches Repertoire erweitern möchten.
Inhaltlich behandelt das Seminar die historisch-politische Bildung zwischen Neutralität, eigener Haltung und Partizipation, rechtliche Grundlagen wie Beutelsbacher Konsens, Kontroversitätsgebot und Menschenwürde sowie spezifische Spannungsfelder am Lernort Kriegsgräberstätte.
Praxisnah werden anhand von Beispielen des GESW und des Volksbundes partizipative Lernformate entwickelt. Eine Methodenwerkstatt vermittelt historische Zugänge und herausfordernde Themen (NS-Zeit, DDR), ergänzt durch kollegiale Fallberatung zu Parolen, Falschaussagen und menschenfeindlichen Positionen. Ein kompakter Einstieg in Design Thinking zeigt, wie Beteiligungsmethoden die eigenen Bildungsangebote stärken.
In der abschließenden Transferwerkstatt setzen Teilnehmende ihre Projekte um, erhalten kollegiales Feedback und leiten Konsequenzen für ihre Praxis ab. Ziel ist, Sicherheit in der professionellen Rolle zu gewinnen, Kontroversität pädagogisch produktiv zu nutzen und Lernprozesse wertorientiert sowie partizipativ zu gestalten.
Anmeldung per Mail an laureen.hannig@gesw.de
Kosten 70€, Unterkunft und Verpflegung inklusive