Studienreise in die Niederlande zum Thema „Erinnerungskultur und europäische Zusammenarbeit“

In den Niederlanden wird dem Zweiten Weltkrieg an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gedacht: dem Erinnerungstag (Dodenherdenking), an dem der Opfer durch Kriege und Friedensmissionen gedacht wird, sowie dem Befreiungstag, der mit Paraden die Freiheit zum Thema macht. Das Studienseminar mit dem DEPB (Deutschland- und Europapolitischen Bildungswerk in NRW) wird daher u.a. die Erinnerungskultur im Nachbarland in den Blick nehmen. Dabei soll aber auch der Blick auf die Gegenwart nicht fehlen: Die aktuelle politische Situation der Niederlande, ihre Beziehung zu Deutschland und ihre Stellung in Europa werden folglich ebenfalls Themen der Reise sein. Das Seminar findet in und um Nijmegen statt, seit 2018 „European Green Capital“, lebendige Studentenstadt und älteste Stadt der Niederlande.

Mögliche Inhalte und Themen 

 

  • Deutsche Kriegsgräberstätte Ysselsteyn. Führung über die (flächenmäßig) größte deutsche Kriegsgräberstätte der Welt
  • Gemeinsam für den Frieden. Die Arbeit des Volksbundes in den Niederlanden. Vortrag und Gespräch
  • Historisch-politische Stadtführung in Nijmegen
  • Multiperspektivische Geschichte von Krieg und Freiheit ohne Grenzen: Führung durch das Freiheitsmuseum in Groesbeek mit Besuch des Kanadischen Soldatenfriedhofs
  • Wider das Vergessen: Sicht eines Nachbarlandes auf den Holocaust. Besuch und Gespräch in der Gedenkstätte Kamp Vught
  • Gespräch über deutsch-niederländische Beziehungen an der Radboud University Nijmegen
  • Besuch im Airborne Museum Hartenstein, Arnhem
  • Grünes Nijmegen: Gespräch zu Nachhaltigkeitsstrategien in Nijmegens Wirtschaft

 

Anmeldungen per Telefon: 05482-93980 oder Mail: info@depb.de - Anmeldeschluss: 15. Februar 2026 - www.depb.de/studienseminare

 

Hier der Link zur Kurzbeschreibung und den Anmeldeunterlagen