Meldungen aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen

Online-Aktionstag zum "Red Hand Day"

Jugendliche diskutieren mit Abgeordneten des Landtags NRW über den Einsatz von Kindersoldat*innen

Düsseldorf. Am 9. Februar 2021 fand unter Beteiligung verschiedener Organisationen (Kindernothilfe, Eine-Welt-Netz NRW, Jugendrotkreuz, Volksbund) und unter Federführung von Günter Haverkamp von Friedensband e.V. eine digitale Tagung zum Thema Kindersoldat*innen statt – über 70 Teilnehmer*innen diskutierten über den Einsatz von Kindersoldat*innen weltweit und über die Möglichkeiten, mehr dagegen zu unternehmen. Mit dabei waren der Jugendarbeitskreis NRW des Volksbundes, vertreten durch Larissa Semelka, sowie zwei Bildungspartnerschulen des Volksbundes in NRW (das Hugo-Junkers-Gymnasium aus Mönchengladbach und die Elly-Heuss-Knapp-Schule aus Gütersloh).

Die Jugendlichen stellten den Abgeordneten durchaus unbequeme Fragen, wie z.B., inwiefern die Kleinwaffenexporteure aus NRW beobachtet werden, und ob es nicht wichtig wäre, zunächst einmal lokal in NRW aktiv zu werden, um Ursachen zu beheben. Über den regen Austausch mit den Jugendlichen zeigte sich insbesondere die Vizepräsidentin des Landtags, Carina Gödecke, sehr erfreut, und begrüßte den Vorschlag, sich häufiger über dieses Thema austauschen. 

Zum Abschluss der Tagung erging der Appell an alle, sich an der Mobilen Aktion Rote Hand zu beteiligen. Am 12.2. ist "Red Hand Day", der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Jede/r kann sich solidarisieren und eine Rote Hand als Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldat*innen in den Sozialen Netzwerken mit dem Hashtag: #redhandday21 posten.

Der Volksbund unterstützt die Aktion Rote Hand seit vielen Jahren. Auf den Kriegsgräberstätten des Volksbundes finden sich viele Gräber von Minderjährigen, die nach heutiger Definition Kindersoldaten wären. Unzählige Rote Hände gegen den Einsatz von Kindersoldat*innen weltweit wurden in den Workcamps und in Schul- und Jugendprojekten des Volksbundes gesammelt. Hier wird das Motto „Erinnern für die Zukunft“ lebendig.

Kinga Kazmierczak

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